Der erste Haken unter einem pickepackevollen College-Wochenende wurde gesetzt. Von Donnerstagnacht bis Montagnacht wurde traditionell am Labour Day Wochenende, dem letzten Wochenende ohne NFL-Beteiligung, gespielt. Der Schedule hatte zwar nicht durch die Bank weg die absoluten Kracherpartien zu bieten, aber dennoch entwickelten sich einige Partien spannender als vorab gedacht. Andere wiederum waren so eindeutig, wie man sie vorher prognostiziert hat und andere verliefen auf Grund von Verletzungen so mies, dass bei diesen Teams die Saison direkt nach Woche 1 in Frage gestellt wird. Overreactions sind zu diesem Zeitpunkt der Saison halt en vogue.

Eine Szene, die vermutlich zu meinen All-Time-Weird Szenen im College Football bzw. im Sport generell gehören wird, ist das Coaching von Liberty Head Coach Hugh Freeze vom Krankenbett aus. Freeze erholt sich aktuell von einer Staphylokokken-Infektion, ließ es sich aber nicht nehmen, das Spiel gegen Syracuse zu coachen.

Ranking Update

Fragezeichen in Los Angeles

UCLA und USC sind beide mit einigen Fragezeichen in die Saison gestartet. USC Head Coach Clay Helton musste quasi die gesamte Offseason eine Coaching-Diskussion der unangenehmeren Sorte über sich ergehen lassen. Umso wichtiger war das erste Spiel der Saison gegen die Fresno State Bulldogs, um hier direkt für Ruhe im Umfeld zu sorgen. Dies gelang auch mit 31-23. Dieser Sieg wurde aber durch eine schwere Verletzung von QB-Starter JT Daniels teuer erkauft. Daniels riss sich das Kreuzband und den Meniskus und verpasst damit den Rest der Saison.

Noch schlechter lief es bei den UCLA Bruins und Head Coach Chip Kelly. Wie im Vorjahr verloren sie den Vergleich gegen Cincinnati. Beim 14-24 enttäuschte Quarterback-Hoffnung Dorian Thompson-Robinson mit gerade einmal 8 von 24 erfolgreichen Passversuchen, zwei Touchdowns und zwei Interceptions. Die Bearcats dominierten die Bruins in allen Mannschaftsteilen, was in dem Ausmaß nicht unbedingt zu erwarten war. Die weitere Entwicklung UCLAs bleibt spannend und sollte sich Chip Kellys Team nicht steigern, dürfte er aus meiner Sicht ebenfalls demnächst auf dem Hot Seat sein. Die kommende Partie gegen San Diego State ist jedenfalls ein Must-Win für ihn und sein Team.

Irgendwo in Iowa

In Ames, Iowa spielten die heimischen Iowa State Cyclones gegen den unterklassigen In-State Rivalen, die Northern Iowa Panthers. Was ein lockerer Aufgalopp für die hochgehandelten Cyclones werden sollte, entwickelte sich mit dem Verlauf der Partie zu einem richtig engen Spiel. Iowa State QB Brock Purdy hatte große Probleme seinen Rhythmus zu finden. Die in die NFL abgewanderten David Montgomery und Hakeem Butler hinterließen zumindest an diesem Tag große Lücken, die zunächst nicht adäquat gefüllt werden konnten. Ein umstrittener Fumble Purdys im vierten Quarter sorgte dann auch dafür, dass die Cyclones am Rande einer Niederlage standen und nur wenige Sekunden vor Schluss durch ein Field Goal in die Overtime kamen.

In der dritten Overtime wurde Purdy dann noch zum Helden, als er in waghalsiger Manier einen Fumble seines Running Backs Croney Jr. recovern konnte. Anschließend erzielte Croney Jr. aus einem Yard den spielentscheidenden Touchdown.

Keine Erleichterung bei Tennessee und Florida State

Jeremy Pruitt und seine Tennessee Volunteers blamierten sich direkt zu Beginn gegen eines der schwächsten Teams der Group of Five des Vorjahres. Georgia State hielt das Spiel bis zum Anfang des vierten Quarters knapp und konnte sich dann 2 Minuten vor Schluss mit 38-23 absetzen. Die Volunteers kamen nur noch auf 38-30 heran. Besonders besorgniserregend für Tennessee ist die Tatsache, dass weder O-Line noch D-Line einen Rhythmus gefunden haben. Für ein Team der SEC ist das fatal und deutet nicht darauf hin, dass die Volunteers wirklich konkurrenzfähig sein werden.

Florida State wiederum war in der ersten Halbzeit auf einem guten Weg das Spiel gegen Boise State zu gewinnen. Die ersten vier Drives des Seminoles konten in drei Touchdowns und ein Field Goal verwertet werden. QB Justin Blackman hatte eine gute Bilanz mit 23 von 33 erfolgreichen Pässen und 3 Touchdowns. Running Back Cam Akers erzielte 116 Rush-YDs und einen TD. Die Broncos hielten Florida State in der zweiten Halbzeit in Schach und führten sie regelmäßig zu ungünstigen 3rd-Down-Situationen, welche die Seminoles nicht konvertieren konnten. Im Gegenzug steigerte sich Freshman-QB Hank Bachmeier und führte Boise State letztendlich zu einem verdienten 36-31 Sieg. Die Stellung von Head Coach Willie dürfte sich damit nicht verbessert haben. Hinzu kommt, dass die Verfassung der Spieler wohl nicht die beste war.

Big Ten on track

Bessere Nachrichten gibt es von den Top-Programmen der Big Ten zu vermelden. Ohio State, Michigan, Michigan State, Penn State, Wisconsin, Nebraska und Minnesota konnten allesamt gewinnen. Das Ohio State Spiel bestand dabei meinen Eye-Test sehr souverän, in dem sie Florida Atlantic direkt im ersten Quarter die Grenzen auf beiden Seiten des Balls aufzeigten. Sowohl QB Justin Fields und JK Dobbins in der Offensive als auch DE Chase Young und CB Jeff Okuda zeigten direkt ihre Dominanz.

In Ann Arbor konnte man die neue Offense der Wolverines sehen. OC Josh Gattis installierte eine nagelneue Spread-Offense und QB Shea Patterson konnte direkt davon profitieren. Knapp über 200 Pass-Yds und drei Touchdowns (alle in der ersten Hälfte des Spiels) standen dabei zu buche. Michigan gewann souverän gegen Middle Tennesse mit 40-21.

Eine Offense würde den Michigan State Spartans auch ganz gut tun. Zwar gewannen sie mit 28-7 gegen Tulsa, erzielten dabei insgesamt nur einen offensive Touchdown.

Ein bombastisches Spiel hatte RB Jonathan Taylor für seine Wisconsin Badgers gegen die South Florida Bulls. Er erzielte dabei vier Touchdowns (3 Rush-TDs, 1 Rec-TD) und trug entscheidend zum 49-0 bei. Ebenfalls klar gewann Penn State gegen das unterklassige Idaho. Das Endergebnis hier 79-7 (!!!). Wesentlich knapper gestalteten die Nebraska Cornhuskers und die Minnesota Golden Gophers ihre Spiele. Erstere gewann nach viel Krampf mit 35-21 gegen South Alabama und letztere entgingen sogar knapp einem Upset mit einem 28-21 Sieg.

Tiger/Adler bezwingen Enten

Das Top-Spiel der Woche war bekanntlich Oregon gegen Auburn in Arlington, Texas. Man konnte dabei zwei unterschiedliche Halbzeiten sehen. In der ersten Hälfte hatte Oregon die Oberhand trotz der Tatsache, dass die Receiver-Decke recht dünn war. Die O-Line der Ducks und QB-Talent Justin Herbert hatten die massive D-Line der Tigers sehr gut im Griff. Bis zur Mitte des dritten Quarters führten die Ducks, ehe das Spiel anfing zu kippen. Die D-Line der Tigers gewann langsam die Oberhand und der Rhythmus der Ducks in der Offense war dahin. Freshman-QB Bo Nix, der bis dahin wie ein richtiger Freshman aussah, wirkte immer sicherer.

Bo Nix’ Splits des Oregon Spiels

Die Aufholjagd endete dann mit einem 26-Yd TD-Pass von Nix auf WR Seth Williams 9 Sekunden vor Schluss. Oregon erhielt zwar noch einmal den Ball, aber Justin Herbert überwarf die Endzone bei seiner finalen Hail Mary um 10 Yards.

Eine tiefe Analyse des Spiels findet ihr im übrigen in der Review-Episode zur Woche 1 von Sam.

Sooners Watch in Woche 2

Die Oklahoma Sooners empfangen diese Woche die South Dakota Coyotes. South Dakota spielt auf einem FCS-Level und gehört dort eher zu den schwächere Teams, weswegen alles andere als ein sehr deutlicher Sieg der Sooners als komplett absurd erscheint. Eine genaue Analyse schenke ich mir daher einmal. Was man aber aus Woche 1 mitnehmen kann, ist die Tatsache, dass zum einen die Offensive auch mit Jalen Hurts extrem explosiv und brandgefährlich ist und zum anderen die Defense zumindest im ersten Spiel einen erkennbaren ersten Schritt nach vorne gemacht hat.

OU lässt, wie bereits erwartet, Hurts viel mehr geplant laufen als es noch bei Kyler Murray und Baker Mayfield der Fall war. Auch das Passspiel wurde angepasst und der Fokus liegt jetzt ganz klar auf einem Kurzpassspiel. Positiv ist auch die Tatsache, dass die O-Line der Sooners überzeugen konnte, sowohl beim Lauf als auch beim Passspiel gaben sich die schweren Jungs keine Blöße. Dabei hatte die gesamte O-Line die Gesamterfahrung von 12 Starts und die kamen allesamt von Sophomore-Center Creed Humphrey.

In der Defensive überzeugten vor allem LB Kenneth Murray, der gefühlt jedes Tackling gesucht hat und DT Neville Gallimore, der einen Sack und einen TFL beitragen konnte. Houston-QB D’Eriq King konnte sich über weite Strecken nicht entfalten, so dass die Sooners am Ende souverän 49-31 gewannen.

P.S. Evtl. sieht man hier den einen oder anderen sehr interessanten Freshman mal etwas länger auf dem Feld (Spancer Rattler *zwinker* *zwinker*, Jadon Haelwood *zwinker* *zwinker*).

Der Meister vor der ersten echten Bewährungsprobe

Am Samstagabend unserer Zeit empfangen die #1 Clemson Tigers die #12 Texas A&M Aggies zum ersten richtigen Top-Spiel des Tages. Es handelt sich dabei um das Rückspiel der Home-and-Home-Serie, welche im vergangenen Jahr begann. Im vergangenen Jahr war es vom Ergebnis her eine knappe Kiste, Clemson gewann letztendlich 28-26, aber Texas A&M kam erst kurz vor Schluss der Partie nah ran.

In diesem Jahr dürfte es ein anderes Spiel werden. Ich sehe die Tigers ehrlich gesagt klar vorne und das nicht nur, weil der Spread soweit zu deren Gunsten geht (-17.5). QB Trevor Lawrence hatte einen eher mauen Auftakt in die Saison, dürfte jetzt aber wieder ins Rollen kommen. Hinzu kommt, dass Clemson eine sehr dominante O-Line hat, von der Star-RB Travis Etienne profitiert. Das Wide Receiver Corps um Justyn Ross und Tee Higgins dürfte zusätzlich einen Beitrag für einen erfolgreichen Tag leisten. Die Unerfahrenheit der Defensive Front bei den Aggies könnte ein entscheidender Nachteil werden. Die Secondary besteht zwar aus großen, sehr physischen Cornerbacks, allen voran Myles Jones und Charles Oliver, aber dennoch sehe ich hier den Vorteil auf Seiten der Clemson Offense.

Auf der anderen Seite des Balls haben die Aggies in QB Kellen Mond einen Quarterback, der in dieser Saison einen großen Satz nach vorne machen kann und sich gegen Texas State in Woche 1 warm werfen konnte, aber die Frage wird sein, wie wieviel Zeit ihm die Clemson Defense überhaupt geben wird. Die junge Defensive Front dürfte die Gaps kontrollieren und es dem Gameplannern im A&M Coaching Staff nicht einfach machen. Texas A&M wird darauf hoffen müssen, dass sie unter Umständen ein Turnover Battle gewinnen und überhaupt einige verrückte Dinge passieren, damit sie lange im Spiel bleiben.

Ich sehe das nicht so und tippe auf ein klares 37-17 für die Tigers.

Texas in der Beweispflicht

“Texas is back”. Ein Satz, den vermutlich der eine oder andere Longhorns-Fan nicht mehr hören kann. Die Longhorns haben nach Jahren des Leidens und der Enttäuschungen wieder in die Spur gefunden und spielten eine im Vergleich zu den Jahren davor starke Saison. Der Weg soll aber natürlich weiter nach oben gehen und ein Sieg gegen ein SEC-Powerhouse, wie z.B. LSU käme da natürlich gerade recht.

Das Spiel findet zur Primetime in den Staaten statt und auch die beliebte Pregame-Show ESPN College Gameday wird in Austin zu Gast sein. Für die Fans und auch die neutralen Zuschauer ein absoluter Leckerbissen.

Spielerisch dreht sich in der Offense der Longhorns alles um Junior-QB Sam Ehlinger. Ein dual-Threat Quarterback, der regelmäßig eine grundgesunde Verbissenheit an den Tag legt und es durch seine Robustheit den Defenses nicht leicht macht. Unterstützung erhält er durch ein junges, aber mittlerweile ausgedünntes Backfield um RB Ingram und ein interessantes Wide Receiver Corps um die WR Collin Johnson und Devin Duvernay. Diese Kombination hat den Vorteil für Texas, dass sie in vielen Situationen schwer berechenbar sind. Nun hat die Defense der LSU Tigers aber auch einige Waffen zu bieten. Allen voran Safety Grant Delpit, der für viele der beste Verteidiger des Landes ist. Er ist in der Defensive omnipräsent und kann der X-Faktor sein. Der Rest der Secondary gehört ebenfalls zu den Besten. CB Kristian Fulton muss hier dann auch noch erwähnt werden. Insgesamt muss die junge O-Line der Longhorns auch mit viel Druck aus der Front Seven rechnen und hier sehe ich auch tatsächlich eine Schwachstelle für Texas.

So hochklassig die Defense von LSU ist, die Offense kann da nicht ganz mithalten. QB Joe Burrow ist ein solider QB, spielt aber nicht so risikoreich wie Ehlinger. Man darf hier also nicht mit vielen Big Plays rechnen. Das Spiel in Woche 1 nehme ich jetzt nicht als Maßstab, da es sich um einen unterklassigen Gegner gehandelt hat. Das Backfield hat viel Potenzial und ist tief besetzt. Eine klare Nr.1 hat sich noch nicht rauskristallisiert. Die Namen Clyde Edwards-Helaire und John Emery dürften aber häufiger fallen. Auf den Wide Receiver Positionen ragt ganz klar Justin Jefferson heraus. Texas DC Todd Orlando hat auf der Gegenseite ebenfalls einen äußerst begabten Safety zur Verfügung. Sophomore Caden Sterns wird hier sicher für einiges an Aufsehen sorgen. Die Texas Defense dürfte es den Running Backs schwer machen, denn so richtig traue ich der LSU O-Line nicht zu ein dominantes Laufspiel aufzubauen.

Es wird ein sehr enges Spiel werden und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Spiel mit mehr als einem Touchdown unterschied endet. Ich tippe auf einen Sieg der Longhorns in letzter Minute. 26-23 Longhorns.

Honorable Mentions

  • Cincinnati @ #5 Ohio State Sa. 18 Uhr – ESPN und ProSieben Maxx

Für die Zuschauer in Deutschland ist es die frei empfangbare Partie des Wochenendes. Die Buckeyes haben, wie ich bereits vorhin geschrieben habe einige sehr spektakuläre Spieler zu bieten. Cincinnati dürfte der stärkste Out-of-Conference Gegner der Buckeyes in diesem Jahr werden und mit etwas Glück werden die Bearcats auch etwas mehr Gegenwehr aufbieten als es bei FAU der Fall war. Das Einschalten lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn ich nicht mit einer Überraschung rechne.

  • West Virginia @ Missouri Sa. 18 Uhr – ESPN2

Zwei Teams, die sich in Woche 1 schwer getan haben. Missouri verlor sogar den Auftakt bei Wyoming. Wer einen talentierten QB Kelly Bryant in Action sehen möchte, der sollte sich die Partie geben. Die Defense der Mountaineers sollte ihm auch einige Gelegenheiten geben sich gut zu präsentieren.

  • New Mexico State @ #2 Alabama Sa. 22 Uhr – SEC Network

UPSET-Alert!!! Nein, Spaß. Alabama ist mit 55 Punkten Favorit (LOL!). Das alleine war mir diese Erwähnung wert.

  • #25 Nebraska @ Colorado Sa. 21:30 Uhr – FOX

Die Traditionspartie aus der alten Big 12 nun als Out of Conference Duell. Nebraskas Start war ein Stotterstart mit überraschend wenig Offense-Power gegen South Alabama. Colorado überzeugte hingegen mit einem eindeutigen 52-31 gegen Colorado State. Mit Laviska Shenault bieten die Buffaloes einen der spektakulärsten Spieler des Landes auf.

  • #23 Stanford @ USC So. 04:30 Uhr – ESPN

Es könnte das Duell der Teams ohne ihre etatmässigen Starter auf QB sein. Bei USC wird nach dem Ausfall von JT Daniels definitiv Freshman Kedon Slovis starten. Ob KJ Costello für Stanford beginnen wird, ist noch nicht klar. Für beide Teams geht es in diesem Prestige um einiges. Stanford kann mit einem Sieg seine Ansprüche im Norden der Pac-12 stellen und für USCs Clay Helton geht es weiterhin um seinen Job.

Nicht verpassen solltet ihr…

…folgende Previews:

Weitere folgen dann im Laufe der Woche!

Zu guter Letzt

Ab Mitte kommender Woche bin ich in den USA, genauer gesagt in Chicago. Es kann also sein, dass ich deshalb auf Sparflamme veröffentlichen werde. Dafür werde ich hoffentlich einiges an Content in meinem Twitter-Kanal (TSO_Football) posten. Geplant sind nämlich Besuche beim Baseball am Donnerstag (White Sox gegen Royals) und Freitag (Cubs gegen Pirates) und beim Football am Samstag (Notre Dame gegen New Mexico im Irish Express) und am Sonntag (Cincinnati gegen San Francisco). Zusätzlich möchte ich dem Campus von Northwestern einen Besuch abstatten und nehme am darauffolgenden Montag an einer VIP-Führung im Soldier Field teil. Ich hoffe, ich überstehe das straffe Programm.