Es ist endlich wieder soweit. Kein Super Bowl, keine National Championship, kein Rose Bowl können mich so in Vorfreude versetzen, wie der Red River Showdown am kommenden Samstag in Dallas, Texas. Es ist mein persönlicher Höhepunkt der regulären Saison im College Football. Zum Hintergrund: Die beiden Big-12-Rivalen Oklahoma und Texas tragen ihr Rivalry-Game auf neutralem Boden etwa auf halber Entfernungen zwischen dem Campus in Norman, Oklahoma, und Austin, Texas, aus. Schauplatz ist das altehrwürdige Cotton Bowl Stadion in Dallas, Texas. Parallel dazu findet dazu noch der Texas State Fair, ein Jahrmarkt statt. Eine würdige Kulisse also. Es ist eine der wenigen Rivalries, die auf neutralem Boden stattfindet und wo das Zahlenverhältnis der Fans im Stadion (fast) exakt 50:50 beträgt. In diesem Jahr stehen beide Teams sehr gut da, was dem Ganzen noch etwas mehr Pfeffer gibt. Wir werfen später aber noch einen detaillierten Blick auf die Partie.

Ranking Update

Old School Football in Ann Arbor

Bevor wir mit dem Blick auf die kommende Woche starten, gönnen wir uns noch einen Blick auf ein paar zu beachtende Ereignisse des vergangenen Wochenendes. Die Partie Michigan gegen Iowa gehörte da definitiv dazu. Es fielen bei dem 10-3 Sieg der Wolverines zwar nicht viele Punkte, umso beeindruckender war die Vorstellung der Michigan Defense. Sie forcierte vier Turnover und kreierte 8 Sacks gegen die an sich sehr talentierte Iowa O-Line. Hauptleidtragender war dabei Iowa QB Nate Stanley, der vermutlich ein mittelschweres Trauma aus diesem Spiel mitgenommen hat.

Michigan-QB Shea Patterson blieb auch in diesem Spiel mit 147 Pass-Yds bei 14/26 Versuchen und einer Interception extrem blass. Mit der Leistung dürften auf jeden Fall noch nicht alle Zweifler verstummt sein.

Erfolgreiches Homecoming im Swamp

Den Florida Gators muss ich mehrfach meinen Respekt aussprechen. Zum einen ist es eigentlich nicht besonders üblich, dass an einem Homecoming-Wochenende ein mindestens ebenbürtiger Gegner zu Gast ist, zum anderen trägt ein Sieg gegen diesen Gegner definitiv zur besseren Stimmung bei, aber das 27-13 gegen Auburn war dabei eine besonders gute Leistung aus meiner Sicht.

Die Florida Gators traten immerhin “nur” mit ihrem Backup-QB Kyle Trask an, der den verletzten Stamm-QB Feleipe Franks ersetzen musste. Trask kommt aus Texas und war an der High School ebenfalls fast ausschließlich Backup hinter niemand geringerem als Houston-QB D’Eriq King. Nun empfingen die Gators die bislang ungeschlagenen Auburn Tigers, die außerdem noch mit einer starken D-Line aufwarten konnten. Andererseits haben die Gators ebenfalls eine starke Defense und zusätzlich noch den Heimvorteil im Rücken, welchen sie dann letztendlich nutzen konnten.

Florida ließ Auburns Freshman-QB Bo Nix tatsächlich wie einen Freshman aussehen. Das Angriffsspiel der Tigers war an diesem Tag extrem ineffizient. Gerade einmal 2 von 13 Versuchen bei 3rd-Down konnten konvertiert werden. Bo Nix hatte einen gebrauchten Tag mit 11/27 Pässen, 145 Yds und 3 Interceptions. Außerdem kassierte er zwei Sacks. Die Stats im Vergleich zu den Spielen davor sprechen dann auch eine eindeutige Sprache.

Florida hatte zwar ebenfalls mit eigenen Turnovern zu kämpfen (4 Stück), war an dem Tag aber das effizientere Team. Mit knapp 7 Yards pro Pass und 4 Yards pro Lauf konnten die Gators den Ball besser bewegen als die Tigers. Die Plays, die zu den Touchdowns geführt haben, kamen dann auch zum richtigen Zeitpunkt. Letztendlich erzielte Kyle Trask 2 Touchdowns per Pass und Star-RB Lamical Perine erlief 130 Yds bei 14 Versuchen und erzielte den vorentscheidenden Touchdown im vierten Quarter. Nun wartet für Florida direkt der nächste Kracher mit dem Auswärtsspiel bei LSU, aber da schauen wir später noch detaillierter drauf.

Die Duracell-Offense von LSU

Apropos LSU. Die Tigers hatten die Utah State Aggies zu Gast. Beide Teams konnten in dieser Saison offensiv überzeugen, was für LSU tendenziell eher Neuland ist. Dass aber LSU keine Eintagsfliegen auf der offensiven Seite des Balles sind, haben sie auch wieder an diesem Wochenende beim 42-6 Sieg unter Beweis gestellt. QB Joe Burrow machte aus 27/38 Pässen insgesamt 344 Yds und 5 Touchdowns. Wide Receiver Justin Jefferson überzeugte ebenfalls mit 9 Receptions, 155 Yds und 2 Touchdowns.

Die Aggies wiederum kamen nicht wirklich ins Spiel und bissen sich an der LSU-Defense die Zähne aus. QB Jordan Love, der vor der Saison mit sehr vielen Vorschusslorbeeren gestartet ist, hat mittlerweile eine Statline, die bei weitem nicht mehr so dominant aussieht.

Weiteres aus dem Notebook

Die Big 12 schafft es aktuell kein anderes Team neben Oklahoma und Texas in den AP Top-25 zu halten. Schafft es ein drittes Team reingewählt zu werden, fliegt es konsequent in der Woche darauf raus. In dieser Woche traf es Oklahoma State, die etwas überraschend auswärts bei Texas Tech mit 35-45 verloren haben. Die Niederlage hielt allerdings Cowboys-RB Chuba Hubbard nicht davon ab, zu überzeugen. Er erlief 156 Yds und 3 Touchdowns. Er liegt mittlerweile bei 13 Touchdowns in dieser Saison.

Nach Woche 3 gab es eine erneute Diskussion darüber, ob die UCF Knights im Rennen um die Playoff-Plätze benachteiligt werden. Zu diesem Zeitpunkt stand das Team bei 3-0 und gewannen gerade deutlich gegen Stanford. Jetzt, Anfang Oktober, steht UCF nach zwei Niederlagen bei 4-2 und das Thema Playoffs spielt definitiv keine Rolle mehr. Die Niederlage bei Cincinnati war zwar knapp, besiegelte dennoch das Ende der Serie von 19 aufeinanderfolgenden Conference-Siegen.

Ein weiteres Group-of-Five Team, welches in den letzten Wochen für Aufmerksamkeit gesorgt hat, sind die SMU Mustangs. In der letzten Woche habe ich ein paar Sätzen zu ihnen geschrieben. Am vergangenen Wochenende spielten die Mustangs zu Hause gegen Tulsa. SMU gewann nach dritter Overtime letztendlich ziemlich glücklich mit 43-37, denn Tulsa führte zu Anfang des vierten Quarters noch deutlich 30-9. In der zweiten Overtime verschoss Tulsa dann auch noch bei 37-37 ein potentiell spielentscheidendes Field Goal, ehe die Mustangs einen spektakulären 25-Yd TD-Pass von QB Shane Buchele auf James Proche gewannen. SMU bleibt damit das erste Mal seit 1982 nach den ersten sechs Spielen ungeschlagen.

Der klare Sieg von Notre Dame gegen Bowling Green (52-0) wäre an sich keine große Erwähnung wert, aber QB Ian Book erzielte fünf Touchdowns in der ersten Halbzeit, was wiederum doch eine Erwähnung wert ist.

Sooners Watch Woche 7

Der Höhepunkt der Big 12 in der regulären Saison steigt am kommenden Samstag. Für die noch ungeschlagenen Oklahoma Sooners wird es vermutlich das einzige Showcase-Game gegen einen ebenbürtigen Gegner bis zum potentiellen Big-12-Championship-Game sein, was bedeutet, dass sich die Sooners eigentlich keinen Ausrutscher erlauben dürfen.

Oklahoma ist mit knapp 11 Punkten favorisiert und das liegt vor allem an der nach wie vor bombastischen Offense um QB Jalen Hurts. Zwar konnten ausgerechnet die Kansas Jayhawks in der ersten Hälfte der Partie die Angriffsbemühungen der Sooners einigermaßen kontrollieren und zeitweise erfolgreich Druck auf Hurts ausüben, aber das reichte bei weitem nicht, Oklahoma ernsthaft in Gefahr zu bringen. Am Samstag allerdings ist der Schlüssel zum Sieg absoluter Fokus über die volle Spielzeit. Die O-Line um Sophomore-Center Humphrey ist nach wie vor nicht besonders erfahren, hat aber bislang überzeugt. Der erste richtige Test folgt nun, denn die Longhorns haben ganz andere Kaliber in der D-Line als die Gegner zuvor. Senior-DL Malcolm Roach, Junior-DL Graham und Freshman-DL Coburn sind Spieler, welche man auf jeden Fall in Schach halten sollte. Auch ist Texas-DC Todd Orlando gerne mal bereit, Druck über Blitzpakete auszuüben und da kommen natürlich auch die Linebacker ins Spiel. Die beiden Sophomores Joseph Ossai und Juwan Mitchell spielen bislang eine sehr gute Saison und überzeugen auch in Coverage. Verletzungsprobleme plagten allerdings die Defense und da vor allem die Secondary um Ausnahmetalent Safety Caden Sterns, der für Samstag ausfällt. Darüber hinaus müssen die Longhorns auf CB Jalen Green und Josh Thompson verzichten. Diese Ausfälle wiegen schwer, denn Texas gehört zu den schlechtesten Pass-Defenses des Landes (Nr. 126 von 130). Die Oklahoma-Offense sollte diese Schwachstelle daher mit ihren talentierten Wide Receivern Charleston Rambo und CeeDee Lamb regelmäßig angreifen und nicht davor zurückschrecken, mal tiefe Bälle zu spielen.

Auf der anderen Seite des Balles kann Texas ebenfalls eine sehr potente Offense aufweisen. Sam Ehlinger, der vor der Saison hoch gehandelt wurde, bestätigt die Einschätzungen und kann eine Bilanz von knapp 70% vollständigen Pässen bei knapp 1.500 Yds, 17 Touchdowns und nur 2 INTs aufweisen. Er ist außerdem der drittbeste Runner im Team mit 51 Versuchen für 236 Yds und 3 Touchdowns. Seine Fähigkeit Plays zu lesen und dann ggf. schnell zu improvisieren gehört definitiv zu seinen großen Stärken und ich wage die Prognose, dass Ehlinger nur gebremst und nicht vollständig gestoppt werden kann. Allerdings konnte seine O-Line ihn nicht immer so sicher halten wie die der Sooners. Ehlinger wurde bislang schon 9 mal gesacked. Die Defensive Front von Oklahoma spielt in diesem Jahr wesentlich aggressiver als in den Jahren zuvor, was u.a. auch am neuen One-Gap-System von DC Alex Grinch liegt. DL Neville Gallimore könnte eine Schlüsselrolle zukommen, denn er hat bislang gezeigt, dass er regelmäßig viel Druck auf die gegnerische Line ausüben kann. Hinzu kommt, dass mit LB Kenneth Murray ein weitere Spieler der Extraklasse auf dem Feld steht, welcher der Texas O-Line Probleme bereiten kann. Für Texas wird es darauf ankommen, die beiden eigenen Star-Receiver Devin Duvernay und Collin Johnson in Szene zu setzen. Physisch haben sie klare Vorteile gegenüber der vergleichsweise kleingewachsenen Secondary der Sooners. Hinzu kommt, dass die beiden Safeties der Sooners Pat Fields und Delarrin Turner-Yell noch etwas unerfahren sind.

Aktuell sehe ich, auch ohne Fanbrille, Oklahoma weiter als Texas. Texas muss hoffen, dass das Spiel von Anfang an nach ihren Maßstäben läuft und sie vielleicht durch Freakplays bzw. Special Team Aktionen einen schnellen Vorsprung bekommen. Andernfalls wird es für die Longhorns schwer werden gegen die OU-Offense mithalten zu können, sobald diese erstmal ins Rollen gekommen ist. Mein Tipp daher: 37-30 Sooners.

Gators on the rise?

Ein weiteres Topspiel findet in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2 Uhr deutscher Zeit in Baton Rouge statt. Die LSU Tigers empfangen die Florida Gators zu einem Inter-Division-Duell zweier noch ungeschlagener SEC-Teams.

Für Florida ist es neben dem Rivalry-Spiel gegen Georgia die entscheidende Partie auf dem SEC-Spielplan. Die Gators könnten nämlich mit einem Sieg ein Statement setzen und als relevanter Herausforderer der Bulldogs um die Krone in der SEC East gesehen werden. Dafür spricht, dass Florida vor allem in der Defensive überzeugen kann. Bereits jetzt kann die Verteidigung 26 Sacks aufweisen. Auffällig ist neben CB CJ Henderson auch LB David Reese II. mit 49 Tackles und DB Shawn Davis mit 3 Interceptions. In der Offense habe ich ja bereits in meiner Rückschau geschrieben, dass sich die Gators auf Backup-QB Trask verlassen müssen, der aber bislang einen mehr als soliden Job macht, jedoch nach der Partie gegen Auburn angeschlagen ist.

Das Key-Matchup dürfte dennoch die LSU-Offense gegen die Florida-Defense sein. QB Joe Burrow spielt eine unfassbar stabile Saison.

Er profitiert von seinen starken Receivern, wie z.B. Justin Jefferson und Ja’Marr Chase, die auch gut für einige Yards nach dem Catch sind. Grundsätzlich ist es das Ergebnis der Umstellung der Offense um Passgame-Coordinator Brady, der zu Saisonbeginn von den New Orleans Saints kam und das bis dato lauflastige LSU-Team vollständig umgekrempelt hat. Es wird spannend zu sehen sein, wie effizient diese Offense gegen eine Flordia-Defense sein wird.

Der Heimvorteil der Tigers und die bisherige Stärke der Offense sind für mich zwei wesentliche Argumente für einen Sieg der Tigers über die Gators. Die Gators brauchen erneut Big Plays und vermutlich viel Turnover-Glück, um hier mithalten zu können. Ich gehe nicht davon aus, dass sie es haben werden. Ich tippe auf ein 30-17 für LSU.

Härtest für die Nittany Lions

Für die bislang ungeschlagenen Nittany Lions wird das Spiel am Samstag bei Iowa ein Härtetest vor allem für die Offense werden. Sophomore-QB Sean Clifford trägt aktuell die die Penn State Offense und das sehr solide. 10.7 Yds pro Passversuch, 1.443 Yds, 12 Touchdowns und 2 Ints sind gute Werte und sorgten dafür, dass die Nittany Lions bislang bis auf die Partie gegen Pitt durchweg überzeugt haben. Die Iowa Defense gehört allerdings zu den effizientesten in den Staaten und dürfte eine große Herausforderung darstellen.

Einfach wird es für Iowas Offense auch nicht werden, denn das Spiel gegen die Michigan Defense in der Vorwoche dürfte einiges an Körnern gekostet haben. Penn States Defense ist in Sachen Effizienz nur ein paar Plätze hinter Iowa platziert (Platz 12 Iowa vs. Platz 15 Penn State).

Der Vorteil der spielstarken Offense spricht hier eindeutig für Penn State, allerdings ist es nie einfach bei Iowa zu bestehen. Ich rechne daher mit einer punktarmen und knappen Partie. Tipp: 17-14 Penn State.

Honorable Mentions

  • #1 Alabama @ #25 Texas A&M Sa. 21:30 Uhr – CBS

Trotz zweier Niederlagen in der Phase der Saison sind die Aggies noch in der Ap Top-25 gerankt. Das dürfte sich nach diesem Wochenende dann aber fürs erste erledigt haben, denn nach der Partie gegen Clemson steht nun erneut eine Partie gegen ein an Nr. 1 geranktes Team an. Alabama fegte bislang alles souverän weg, was sich ihnen in den Weg stellte und Texas A&M wird da vermutlich keine Ausnahme sein. Die Defensive Front der Aggies ist talentiert, aber in der Secondary sind sie zu dünn besetzt und auch das Laufspiel von A&M ist unterirdisch. Für Tua dürfte es ein weiteres Showcase-Game für einen möglichen Heisman-Award werden.

  • Texas Tech @ #22 Baylor Sa. 22 Uhr – FS1

Baylor kann seine Stellung als dritte Kraft in der Big 12 am Wochenende festigen, indem sie die Red Raiders zu Hause schlagen und damit weiterhin ungeschlagen bleiben. Baylor bringt zwar offensiv für Big 12 Verhältnisse keine Monsterzahlen aufs Tablett, aber dafür überzeugte die Defense bislang. Immer ein Blick wert ist aber definitiv Wide Receiver Denzel Mims. Texas Tech konnte zwar am vergangenen Samstag Oklahoma State schlagen, dürfte es aber in Waco einiges schwerer haben. Vorteil Baylor.

  • USC @ #9 Notre Dame So. 01:30 Uhr – NBC

Eine weitere Rivalry findet am Wochenende statt. Der Vergleich USC gegen Notre Dame ist zwar Jahrzehnte alt, hat aber in diesem Jahr keine so massive Brisanz wie man es in den vergangenen Jahre gewohnt war. Dennoch steht vor allem für Notre Dame einiges auf dem Spiel. Verkaufte man sich bislang sehr gut, speziell auch bei der knappen Niederlage bei Georgia, darf man sich in South Bend keinen Ausrutscher erlauben, wenn man noch in Richtung Playoffs schielt. Bei USC geht es mal wieder um den Job des Head Coaches. Clay Helton ist nach wie vor auf dem Hot Seat und es ist nicht undenkbar, dass er bei einer Klatsche entlassen wird. Notre Dame spielte zu Hause bislang bärenstark und dürfte daher für die 2019er USC-Truppe zu stark sein.

Nicht verpassen solltet ihr…

… unter anderem wie üblich die Preview von Jan https://tripleoptionblog.wordpress.com/ und die Sofa QBs in der College Edition: https://sportradio360.de/college-football-sofa-qbs-woche-6/. Außerdem war ich zu Anfang dieser Woche zu Gast im College Football Germany Podcast und habe in der aktuellen Folge ein paar Worte zur Red River Rivalry von mir gegeben. Mich hört man nach ca. einer Stunde und 34 Minuten.

Zu guter Letzt

Ausklingen möchte ich noch mit einem aktuellen Hype-Video zur Red River Rivalry. Enjoy: